Kinderlarp 07

Der siebente Kinderlarp fand vom 10. bis 12.Mai 2013 statt. Viele waren gekommen um letztendlich einen bösen Zauberer zu besiegen...
Was sich dabei zugetragen hat:

Bereits kurz nach der Anreise bemerkten die Kinder zwei Steckbriefe. Zwei Räuber, Nibor und Dooh werden vom Baron lebendig gesucht. Während der Einweisung passiert es dann, einer der Väter wird von zwei Räubern niedergeschlagen und die Kinder versuchen die beiden zu fangen. Mitten in der Verfolgung werden alle von Feuerranzen aufgehalten, doch die Räuber entkommen mit Hilfe einer stinkenden Socke.
Die Kinder kämpfen tapfer gegen die Feuerranzen und hören noch, während die Räuber fliehen, das sie ein Bild von der Mutter verloren haben und es sich am nächsten Tag aus dem Lager zurückholen werden.
Am Abend wurden dann eifrig Pläne geschmiedet, wie man den Räubern einen Hinterhalt legt.
Tatsächlich kamen die beiden am nächsten Tag zurück und wurden von den Kindern gefangen genommen. Nun ging es, gefesselt und bewacht, auf zum Schloss des Barones auf dem Berg. Dieser kam jedoch mächtig sauer, den Kindern auf halben Wege entgegen, da die Räuber zuvor deine Kutsche gestohlen haben. Da es nur Kinder sind, die die Räuber gefangen genommen haben rückte der Baron statt der versprochenen großen Belohnung lediglich EIN Gummibärchen raus (während er und seine Wachen ständig weiter futterten). Die Kinder waren darüber nicht sehr begeistert aber er lies keinen Widerspruch zu. Die Räuber wurden auf seinen Befehl nicht im Schloßkerker eingesperrt, sondern im "Loch".

02
 10  Ehrfürchtig beobachteten alle dieses Prozedere. Beide wurden tatsächlich in ein tiefes, dunkles loch gesteckt und wimmerten herzzerreißend. Die Wachen des Barones ließen aber keinen Widerspruch zu, so das alle sich schließlich in das Lager aufmachen. Zurück im Lager bauten alle Ihren Frust am Übungszwerg ab, der während den ganzen Tage ordentlich einen auf den Deckel bekam oder sprachen mit der Dorfhexe, die erzählte, das schon einige Kinder und Erwachsene im Wald verloren gingen.
Wenig später kam eine arme Frau mit einem schreienden Baby im Arm ins Lager. Sie hatte Hunger und erzählt, das der Baron den Menschen so viel weg nimmt das sie nichts mehr zum Essen haben. Deshalb kamen jeden Tag zwei nette Männer, die Essen an die Armen verteilten. Den Kindern schwante etwas und sie zeigten Ihr die Steckbriefe. Tatsächlich handelte es sich um diese Beiden. Das erklärte natürlich so einiges. Also wurde beschlossen, die beiden zu befreien. Die Wachen wurden kurzerhand bewusstlos geschlagen und das "Loch" geöffnet. Zur Verwunderung aller war es aber leer. Nachdem eine Wache wieder zu sich gekommen ist erzählte sie, das die beiden Räuber an einen Magier verkauft wurden, der sein Lager unweit aufgeschlagen hat.

Nach einer kleinen Wanderung treffen die Kinder ihn und erkennen den selben Zauberer, den sie vor einem Jahr halfen seine Aufzeichnungen und seinen Zauberstab aus der Gewalt von Sumpfranzen zu befreien.
Er freut sich sehr die Kinder zu sehen und schenkt ihnen Süßigkeiten. Nebenbei fragt er, wer von Ihnen denn am liebsten sei und ob sie nicht auch einmal ohne die Eltern zu Ihm kommen wollen. Der Zauberer erklärt, das er nach jahrelanger Forschung den "Altar der Freude" gefunden hat und er seine magische Struktur mit Hilfe seiner eigenen, seltsam anmutenden magischen Platte verändern kann. Die Kinder fragten nach den Räubern und er erklärt, das er sie freigekauft hat um sie freizulassen. "Sie sind bestimmt schon im Dorf.", meinte er, "Immerhin sind sie ja ganz liebe, das weiß doch jeder im Dorf." Irgendwie wollten ihm das nicht alle glauben und die zwei magisch begabten Mädchen zauberten einen Warheitsspruch. Sie fragten ihn unter Bann wo sich die beiden "Räuber" aufhalten und er antwortete Warheitsgemäß, vermutlich im Dorf. Es schien also doch alles in Ordnung zu sein und alle machten sich auf den Rückweg. Dort gerieten sie in einen Hinterhalt von Feuerranzen. Dies sind bedeutend zäher und gefährlicher als Sumpfranzen. Die Situation schien schon ausweglos, da kam von der anderen Seite Alfred des Weges, mit einer stinkenden Socke an seinem Wanderstab. Mutig hielt er die Feuerranzen in Schach damit alle fliehen können denn vier Feuerranzen waren einfach zu viel für alle.
Zurück im Lager, das nun von der Stinkesocke geschützt wurde, bekamen die Kinder besuch von Nibor und Dooh. Irgendwie waren sie aber anders als sonst. Sie hatten schwarze Flecken am ganzen Körper, liefen langsam und hatten keine Lust irgendwas zu tun. Selbst das Bild ihrer Mutter oder Witze konnten sie nicht umstimmen.

23
32 Alfred erzählt, das der Zauberer im Wald ganz und gar nicht nett ist. Wirklich guten Menschen stielt er die Seele um länger zu leben. Dadurch verlieren diese Person jedes Glück und jede Freude, so wie vermutlich mit Nibor und Dooh passiert. Die Kinder erzählen vom "Altar der Freude" und der Hexe fällt ein, das sie im Wald Bruchstücke gefunden hat. Die Kinder setzen sie zusammen und erkennen, das auf ihnen "Altar der Freude" steht. Es muss sich also um die richtige Platte handeln, die der Zauberer gegen seine eigene magische Platte ersetzt hatte. Beim zusammensetzen merken sie jedoch, das in der Mitte ein Stein fehlt. Der Hexe gelingt mit einem Suchritual den Aufenthaltsort zu bestimmen: Bei einem Troll! Jeder weiß ja, das Trolle Steine sammeln. Da sie allerdings Angst vor Trollen hat gibt sie den Kindern einen Seelenlosen mit auf den Weg. Dieser spürt die Teile des Altars da ihn vor einiger Zeit das selbe Schicksal wie Nibor und Dooh ereilt hat. Nun wissen auch alle, das sie sich beeilen müssen, damit den Beiden nicht das selbe Schicksal ereilt. Wenn die Verwandlung komplett ist, ist sie nicht mehr rückgängig zu machen. Wenn aber der Altar wieder seine alte Platte bekommt, rettet das alle die noch nicht komplett schwarz sind.

Am Flussufer finden sie den Troll, der aber nicht gewillt ist ohne Gegenleistung den Stein herauszurücken. Er ist aber sichtlich irritiert von dem Seelenlosen. Als er fragte was denn mit ihm sei meinten die Kinder, das sie aus dem Troll das gleiche machen können wie mit dem Seelenlosen, wenn er ihnen nicht sofort den Stein gibt. Voller Angst übergibt der Troll den Kindern seine komplette Steinsammlung und rennt weg. Noch von weitem hört man ihn die Kinder verfluchen, da sie ihm ja seine schöne Sammlung gestohlen haben...
Der Seelenlose verlässt die Gruppe und wenig später zieht unheimlicher Nebel auf.
Da es bereits spät ist beschließen alle, den Zauberer am nächsten Morgen zu stellen und die Platten auszutauschen. Am Abend beginnt es allerdings zu regnen und auch am nächsten Tag ist keine Besserung in Sicht.

38

Während sich die Kinder im Schlafraum austoben schleichen zwei Eltern zum Zauberer und stehlen den Altar. Schreiend kommen sie ins Lager gestürmt und drängen die Kinder die Puzzleteile der Platte in die Vertiefung einzusetzen während sie vom wütenden Zauberer und seinen Feuerranzen verfolgt werden. Es beginnt ein erbitterter Endkampf. Einige Kinder verteidigen das Lager und die anderen setzen die Platte zusammen. Erst als diese wieder im Altar verankert ist und der Stein unter spärischen Klängen den Altar aktiviert verliert der Zauberer seine Macht und er wird ur alt. Auch die Feuerranzen sind plözlich nicht mehr so stark und können besiegt werden. Der böse Zauberer wurde aus dem Lager gejagt. Bei seiner Flucht verliert er seine Tasche mit Süßigkeiten, Gold und Kram. Eine schöne Belohnung für alle.
42
Eine Woche später erhielten alle Kinder einen Brief von Nibor und Dooh. Darin bedankten sie sich bei den Kindern und erzählen das sie wieder gesund sind und schon wieder den Baron ärgern...

Hier geht es zu den Bildern

 

Verwendung von Cookies
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.
EU Cookie Directive plugin by www.channeldigital.co.uk